• Karola Kroener

Weise Erkenntnisse über das Leben

Man sollte sich nicht einbilden, dass wir jetzt auf Grund unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse über die menschlichen Verhaltensweisen und Denkweisen eine bessere Welt geschaffen haben.

Vielleicht ist es sinnvoll, sich die Überlegungen der weisen Menschen aus früheren Zeiten einmal anzusehen, um ihre Sicht auf das Leben zu erfahren.

Ich empfinde eine große Achtung vor den großen Denkern aus früheren Zeiten. Es sind die ewigen Gesetze des Lebens, die von ihnen schon immer verkündet worden sind.

Leider werden diese tiefen Wahrheiten des Lebens vom Menschen immer wieder in Frage gestellt, bzw. aus den unterschiedlichsten Motiven heraus verdreht oder auch ganz vergessen.

Es ist aber tröstlich, dass es in der Entwicklung der Menschheit immer wieder die Weisen gibt, die die Rückbesinnung auf die alten für alle Zeiten gültigen Gesetze des Lebens uns vor Augen halten.


Zitate zum Nachdenken

Nur eine kleine Auswahl aus vielen Zitaten wird hier aufgeführt.


Pythagoras(* ca. 582 v.Chr. ; †496 v.Chr.)

„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Mensch wieder zurück.“"Solange Menschen Tiere massakrieren, werden sie sich auch gegenseitig umbringen!"“Wer mit einem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen des Tieres vor Angst, taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und wer das Tier verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher Mensch noch vom Verbrechen entfernt?“"Welch ein vermessenes Tun, im Fleische das Fleisch zu versenken, den begehrlichen Leib mit verschlungenem Leibe zu mästen und mit des Lebenden Tod ein Lebender sich zu erhalten!"


Empedokles(*um 483 v.Chr. ; †423 v. Chr., griechischer Naturphilosoph und Prophet)

"Werdet ihr nicht der fluch beladenen Schlachtung ein Ende bereiten? Seht ihr nicht, dass ihr euch in blinder Unwissenheit der Seele selbst zerstört?"


Horaz(*65v.Chr. ; †8 v.Chr., klassischer Dichter Roms)

„Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, bis der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert.“


Ovid (* 43 v. Chr. ; †17 , römischer Dichter)

„Das Zeitalter, das wir das Goldene benannt haben, war gesegnet mit den Früchten der Bäume und mit den Kräutern, welche die Erde hervorbringt, und der Mund der Menschen wurde nicht mit Blut befleckt. Damals bewegten die Vögel ihre Schwingen sicher in den Lüften, und der Hase durchstreifte das freie Feld ohne Furcht; damals wurde der Fisch nicht das arglose Opfer des Menschen. Jeder Ort war ohne Verrat, keine Ungerechtigkeit herrschte, und alles war von Frieden erfüllt.“


Krokusse blühen wieder

Lucius Annaeus Seneca(*4 v.Chr. ; †65 n.Chr., römischer Philosoph und Stoiker)

„...Und begann, mich der Fleischnahrung zu enthalten. Schon nach Jahresfrist fiel mir diese Gewohnheit nicht nur leicht, sondern war mir angenehm. Ich hatte das Gefühl grösserer geistiger Beweglichkeit.“


Plutarch(*ca. 45 ; †125, griechischer Schriftsteller)

"Für ein kleines Stückchen Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit."

„Niemals sollen die Menschen so weit sich vergessen und die lebende Kreatur behandeln wie alte Schuhe und abgenützte tote Geräte, die sie fortwerfen mögen, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir sollen es nicht tun, und uns niemals bei alten lebendigen Wesen nach dem Nutzen fragen, den sie nur schwach oder gar nicht mehr haben. Wir sollen sie behalten, und sei es auch nur, um daraus Barmherzigkeit gegen Menschen zu lernen. Ich würde kein altes Pferd und keinen alten Ochsen, der sich einmal für mich geplagt hat, verkaufen können…“

„Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. ... Wir schlachten harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.“


Benedikt von Nursia (*um 480 ; †547 , Begründer des Benediktinerordens)

„Übertriebener Fleischgenuss macht aus jeder Gesellschaft ein Massenkrankenhaus.“


Leonardo da Vinci (*1452 ; †1519 , italienischer Maler, Bildhauer und Universalgelehrter)

„Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“


Leo Tolstoi (*1790 ; † 1830 , russischer Schriftsteller)

"Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben."




Erholung beim Durchatmen




103 Ansichten