• Karola Kroener

Grippewellen, Viruserkrankungen

Aktualisiert: Mai 17

in regelmäßigen Abständen kommen wir mit einer neuen Welle einer ansteckenden Krankheit in Kontakt. Sie werden in der Regel in großer Ausführlichkeit von der Presse dargestellt. Besonders die Grippe – oder auch Viruswellen von Herbst bis Frühjahr spielen da eine besondere Rolle. Im Moment erleben wir sogar eine Viruswelle, die uns sehr einschneidende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschert.


Ein wichtiges Ziel

Ein Ziel sollte es also sein, dass eine Grippe- oder Viruserkrankung nicht zwingend zu jedem Winter und Frühjahr gehören muss.


Folgerung

Die Verantwortung für seine eigene Gesundheit, solange man dazu in der Lage ist, in die eigene Hand zu nehmen und nicht auf Ärzte oder andere Institutionen zu übertragen. Die Rückbesinnung auf eine naturnähere Ernährung und Lebensführung gehört für mich entscheidend dazu. Wir sind Teil der Natur. Unsere Zivilisation hat sich in den letzten 150 Jahren inzwischen weit davon entfernt und wir können diesem heute üblichen Lebensstil nicht so unreflektiert folgen.


Welche Fragen ergeben sich daraus?

1. Wo und wie kann ich meinen eigenen Lebensstil naturnäher gestalten?

2. Wer verteidigt uns gegen Krankheiten?

3. Wie vermeide ich die sogenannten Vorerkrankungen, die jetzt als starke Voraussetzung für einen tödlichen Verlauf der Viruserkrankung genannt werden?

4. Wie bekomme oder erhalte ich ein so starkes Immunsystem, dass es mit den jeweiligen Viren ohne größere Probleme fertig wird?

5. Bin ich bereit, mich so in meinem Verhalten zu ändern, auch wenn es mich kurzfristig scheinbar aus der Komfortzone herausführt?


Hippokrates drückt das folgendermaßen aus:

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur. Bevor Du jemanden heilst, frage ihn, ob er bereit ist aufzugeben, was ihn krank macht.

Eine Grundüberlegung ist wichtig: Nicht der Arzt beziehungsweise die Tabletten heilen also die Krankheit, sondern der Körper heilt die Krankheit.


Vegane Ernährung

Unser Immunsystem ist unser Abwehrsystem. Es befindet sich zu etwa 70% - 80% im unserem Darm. Was liegt also näher, als sich genau zu überlegen, wie man eine gesunde Darmflora bekommen und erhalten kann.

Auch hier zeigt sich der Vorteil einer veganen Ernährung. Die Coronaviren wurden durch das Essen von mit Coronaviren belasteten Tieren auf die Menschen übertragen. Dieser Vorgang von Virenübertragung ist auch in der Vergangenheit schon öfters geschehen.

Wenn man also keine tierischen Produkte essen würde, könnte dieser Fall nicht eintreten und diese im Moment herrschenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens würden nicht veranlasst.

Es gibt inzwischen viele Erkenntnisse darüber, dass durch eine strikte vegane Ernährung besonders Asthmaerkrankungen wesentlich gebessert oder in den meisten Fällen geheilt werden können. Die mit Milcherzeugnissen einhergehende „Verschleimung“ der Atmungsorgane ist gerade bei einer Erkrankung mit Coronaviren, die besonders die Lunge befallen können, eine sehr schlechte Voraussetzung, die Erkrankung schnell zu besiegen.


Die Belastung der Gefäße mit den Ablagerungen, die durch das Essen tierischer Produkte entstehen, führen zu dem gefürchteten Bluthochdruck, der dann wieder mit Medikamenten niedrig gehalten wird. Das ist ein sehr ungünstiger Verlauf, der oft zu weiteren teilweise gravierenden Komplikationen führt. In dieser Situation hat der Körper nicht die nötige „Energie“ , um so starke Abwehrmechanismen zu entwickeln, die eine Viruserkrankung nicht bedrohlich werden lassen kann.

Die Zugehörigkeit zu einer sogenannten Risikogruppe wird nicht zwingend durch das Alter der Person, sondern durch den Zustand seines Immunsystems bestimmt.


Rohkost

Wichtig: alle Inhaltsstoffe sollten möglichst erhalten bleiben. Aus einem Apfel kann ein Apfelbaum entstehen, aus Apfelmus nicht mehr.

Dieser Unterschied ist bildlich gesprochen der Unterschied zwischen Rohkost und gekochter Nahrung. Will man diesen Vorteil für sich nutzen und seine neuen Zellen aus dem "lebendigen Apfel" aufbauen, wird man den Unterschied schnell feststellen, der sich in viel mehr Energie und Ausdauer schon schnell zeigen wird.

Im Erkrankungsfall empfiehlt es sich, besonders den Vitamin C Anteil in der Nahrung zu erhöhen. Man kann z.B. eine ganze Zitrone mit Schale zusammen mit Kurkuma und Ingwer mit Wasser mixen und dann trinken. Die Wassermenge würde ich so wählen, dass das Getränk nicht zu sauer ist. Danach den Mund mit Wasser spülen, damit die Säure nicht zu lange im Mund bleibt und die Zähne angreift.

Möglichst viele Gemüse, Obst, Salate, Sprossen, Saaten und Nüsse als Rohkost essen. Besonders nährstoffreich sind die jetzt wieder sprießenden Wildkräuter als Salat, Saft oder Smoothie genossen.


Fastenzeiten, Reinigung

Man weiß, dass der Körper entweder verdaut oder sich reinigt. Da er immer optimal arbeitet, wird er nicht beides gleichzeitig tun. Praktisch bedeutet das, möglichst lange Zeiträume des Tages nicht zu essen.

Man kann z.B. nur innerhalb von 6-8 Stunden am Tag essen, damit der Körper Zeit zum Entgiften hat. Manche fasten auch einen ganzen Tag pro Woche oder führen längere Fastenzeiten durch. Hier sollte sich jeder überlegen, was für ihn am besten geeignet ist.

Das Thema Einlauf habe ich bereits weiter unten angesprochen, ich möchte hier aber noch einmal darauf hinweisen, dass der Einlauf eine bedeutende Rolle spielen sollte.


lecker

Änderung von Denkmustern und Verhaltensweisen

An welcher Stelle könnte ich mein Verhalten und mein Denkmuster ändern, um mein Immunsystem und damit mich zu stärken?


Bewegung

Viel Bewegung in frischer Luft, am besten auch mit vielen tiefen Atemzügen, um den Körper mir Sauerstoff zu fluten, der auch die Eigenschaft hat, schädliche Stoffe im Körper zu eliminieren. Deshalb ist es gut, sich so zu bewegen, dass die Atemfrequenz erhöht wird.

Am besten ist es, dabei zu schwitzen, so dass auch über die Haut entgiftet werden kann.

(Ein Nobelpreis wurde Otto Warburg 1931 für die Erkenntnis vergeben, dass Krebs nur in anaerober Umgebung wachsen kann. Wir können also durch intensives Atmen von frischer Luft den Körper und seine Zellen enorm regenerieren.)


Sonnenschein

Die Sonne ermöglicht es uns, Vitamine zu bilden und wirkt wie eine Energiequelle auf unseren Körper. Diese Quelle sollten wir deshalb regelmäßig anzapfen und uns nicht mit unnötiger Sonnencreme oder Sonnenbrille vor dieser Energiequelle verstecken.

Zum Thema Sonnencreme: Was man auf die Haut aufträgt, wird vom Körper direkt aufgenommen. Es wird nicht durch den Verdauungstrakt geschickt, der mit seinen Entgiftungsmöglichkeiten tätig werden kann. Das bedeutet, wenn man eine Creme nicht essen würde, weil sie Bestandteile enthält, die dem Körper nicht zuträglich sind, sollte man sie also nicht benutzen.

Kurzformel: Was du nicht essen kannst, solltest du auch nicht auf deine Haut auftragen.


Mentale Verfassung

Man weiß, dass die mentale Verfassung einen großen Einfluss auf die Gesundheit hat. Hier sollte jeder herausfinden, welche Techniken für ihn am geeignetsten sind. Für den einen können das Meditation für einen anderen das Genießen von Stille oder auch das Gebet sein. Meiner Meinung nach gehört auch ein sehr kritischer Umgang mit den Massenmedien dazu. Es ist hilfreich, deren Intensionen zu erkennen und für sich zu interpretieren.


Vermeidung unnötiger Gifte

Tabak und Alkohol sind bekannt. Aber auch bei Wasch- und Putzmitteln, Toilettenartikeln, Kleidung, Lebensmittelverpackungen, usw. sollte man wachsam sein.


Leichtfertiger Umgang mit Medikamenten

Ein wichtiger Punkt sind die Tabletten und andere Pharma Erzeugnisse, die in großen Mengen ohne groß nachzudenken, konsumiert werden. Oft sind sie eher eine Belastung des Systems und versprechen nur eine kurzzeitige Linderung ohne die Ursache des Problems zu beseitigen.


Schlafen

Ein tiefer Schlaf ist existenziell für ein starkes Immunsystem. Leider wird dieser wesentliche Faktor oft nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit bedacht. Während des Schlafens bildet unser Immunsystem Stoffe, die auch für einen tieferen Schlaf sorgen. Das Gegenteil kennt jeder, dass bei zu wenig Schlaf unser Immunsystem nicht effizient arbeitet und der Körper nur bedingt belastbar ist.


Zum Schluss

Der Gedanke, es kommt eine Zaubermedizin und heilt mich, sollte allen als großes Märchen bewusst sein.

Sehr schön und beruhigend ist, dass unsere Natur in der Lage ist, viele Probleme zum Besten zu wenden, wenn wir ihr die Gelegenheit dazu geben.





Frühling





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