• Karola Kroener

Warum Roh?

Aktualisiert: 6. März 2019

In diesem Blog gebe ich meine eigenen Erfahrungen wider. Auch in der Ernährungsfrage sollte jeder viele Informationen sammeln, sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen und sich dann entscheiden, was er für sich passend findet. Die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema ist dabei schon ein entscheidender Schritt.

Eine Basisfrage ist:

Warum soll ich das Gemüse roh essen, wenn es mir doch gekocht besser schmeckt?


Um den Körper für eine lange Lebenszeit fit und gesund zu erhalten, ist es in der heutigen Zeit wichtig, die Inhaltsstoffe der Pflanzen in der gesamten Breite, ohne dass sie durch das Erhitzen zerstört sind, aufzunehmen. Auch die in den Pflanzen enthaltenen Enzyme, die bei der Verdauungsarbeit eine entscheidende Rolle spielen, sollten erhalten bleiben. Die meisten werden ab einer Temperatur von etwa 42° zerstört. Das bedeutet, Rohkost ist also nicht grundsächlich „kalte“ Kost, sondern kann durchaus eine warme Suppe von 42° sein. Gerade bei der Umstellung auf Rohkost ist es einfacher, auch warme Suppen mit einzuplanen. Hilfreich ist auch ein Dörrapparat (42°), der auch z.B. Tomaten, Zwiebeln oder auch Pilze, entsprechend gewürzt, zu einer warmen Delikatesse werden lässt.


Jeder Mensch hat einen anderen Werdegang. Manche haben schon schwere Krankheiten selbst oder in ihrem Umfeld erleben müssen. Ich finde folgende Fragen wichtig:

Wie kam es zu dieser Krankheit?

Womit kann ich diesen Krankheitszustand verbessern oder auch zum Verschwinden bringen?


Hier muss man sich darüber im Klaren sein, dass nur der Körper sich heilen kann. Man muss ihm nur dazu die Gelegenheit geben. Tabletten sind, falls nicht eine akute Situation vorliegt, in der Regel nicht in der Lage, die Ausgangssituation, die Ursache der Krankheit, zu verändern. Sie sind meistens zur Verwaltung des momentanen Zustands geeignet.

Ich bin der Meinung, man sollte hier tiefer ansetzen, um den Ursachen auf die Spur zu kommen. Diese können sehr unterschiedlich sein und natürlich sind nicht alle auf dem Ernährungssektor zu suchen.

Es ist aber immer sinnvoll die Ernährung so zu optimieren, dass sie für den Körper keine unnötige Belastung darstellt. Sie sollte für den Körper die besten und wichtigsten Inhaltsstoffe bereitstellen und ohne große Verdauungsarbeit verstoffwechselt werden können. Der Körper ist in seinen Abläufen sehr strukturiert und arbeitet im Rahmen seiner Möglichkeiten sehr optimiert.


Wann und wie oft sollte ich am Tag essen?


Grundsätzlich gilt: Der Körper entgiftet, „räumt auf“ oder er verdaut, beides gleichzeitig findet in der Regel nicht statt. Die Energie wird also immer gezielt eingesetzt.

Es ist deshalb sinnvoll, nicht den ganzen Tag über etwas zu essen, sondern dem Körper Zeit zum „Putzen“ zu geben.

Inzwischen führen schon viele Menschen das intermittierende Fasten durch, bei dem man nur innerhalb von 6 Stunden am Tag isst und geben dem Körper somit eine relativ lange Zeit, ohne dass er Verdauungsarbeit leistet. Hier kann Heilung stattfinden. Tiere, die krank sind, stellen auch das Essen ein.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Tag in der Woche nicht zu essen.

Jeder sollte seine eigene Methode entdecken.


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